Krisen in sozialen Medien eskalieren schneller als per Pressemitteilung. Gleichzeitig erwarten Stakeholder Transparenz. Wer ohne Plan reagiert, löscht wütend Kommentare oder antwortet defensiv – und vergrößert den Schaden.
Vorbereitung
Krisen-Playbook mit Rollen: Wer schreibt, wer freigibt, wer eskaliert an Geschäftsführung oder Rechtsabteilung?
Vorgefertigte Halte-Statements für technische Ausfälle sparen Minuten in kritischen Phasen.
Bezogen auf „Krisenkommunikation in Social Media“: Kleine, wiederholbare Routinen schlagen einmalige Großaktionen – besonders ohne Agentur. Passen Sie die Formulierung an Ihre Branche an – B2B braucht oft mehr Touchpoints als lokaler Handel.
Während der Krise
Erst Fakten sammeln, dann öffentlich reagieren – aber nicht zu lange warten. Eine kurze Bestätigung „Wir prüfen“ ist besser als Stille.
Keine Streitgespräche mit Trollen. Ernsthafte Kritik ernst nehmen, Lösungsschritte benennen.
Bezogen auf „Krisenkommunikation in Social Media“: Dokumentieren Sie Annahmen, bevor Sie skalieren – das spart Budget und Nerven. Passen Sie die Formulierung an Ihre Branche an – B2B braucht oft mehr Touchpoints als lokaler Handel.
Qualität sichern
Shitstorms, Ausfälle, Fehlposts – ein Vier-Schritte-Plan hilft, Panik zu vermeiden. Vertrieb liefert oft die besten Formulierungen – fragen Sie nach Einwänden aus Gesprächen. Für „Krisenkommunikation in Social Media“ heißt das: Starten Sie mit einem begrenzten Scope – ein Kanal, ein Ziel, ein Zeitraum von vier Wochen.
Verknüpfen Sie die Punkte aus „Vorbereitung“ und „Während der Krise“ in einer kurzen Notiz für Ihr Team: Was tun wir, was messen wir, wann entscheiden wir? So bleibt social media marketing steuerbar, ohne dass jede Woche bei null beginnt.
Notieren Sie nach vier Wochen schriftlich: Was hat bei Krisenkommunikation in Social Media funktioniert, was wird gestoppt, was ist die nächste Hypothese? Diese Mini-Retrospektive kostet fünfzehn Minuten und verhindert, dass Sie denselben Fehler zweimal machen.
Bezogen auf „Krisenkommunikation in Social Media“: Ein kurzer Abgleich mit dem Vertrieb zeigt oft, ob die Message bei echten Kunden ankommt. Passen Sie die Formulierung an Ihre Branche an – B2B braucht oft mehr Touchpoints als lokaler Handel.
Wann haben Sie zuletzt Ihr Krisen-Playbook überprüft? Wenn die Antwort „nie“ lautet, ist heute ein guter Tag.